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Brautstrauß werfen: Der Hochzeitsbrauch des Brautstraußwurf und kreative Alternativen für eure Hochzeit

Kennst du das aufgeregte Gedränge, wenn die Braut ihren Brautstrauß wirft und alle unverheirateten Frauen die Hände ausstrecken? Der Brautstraußwurf gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Hochzeitsbräuchen überhaupt und sorgt auf jeder Hochzeitsfeier für ausgelassene Stimmung, Gelächter und einen unvergesslichen Programmpunkt. Aber was steckt hinter diesem Brauch, wer darf beim Brautstrauß werfen mitmachen – und gibt es kreative Alternativen? Hier erfährst du alles, was du über das Werfen des Brautstraußes wissen musst.

Das Wichtigste auf einen Blick

Der Brautstraußwurf: Das steckt hinter dem Brauch

Erfahre alles über die alte Tradition mit Bedeutung. Der Hochzeitsbrauch ist nicht nur zum Spaß da, sondern hat auch einen tieferen Sinn.

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Wer darf beim Brautstrauß fangen mitmachen?

Singles aufgepasst! Darfst du den Brautstrauß fangen?

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Der richtige Zeitpunkt zum Brautstrauß werfen

Wann und wo wird geworfen? Weshalb solltest du vorher planen, wann dein Brautstrauß geworfen wird?

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Kreative Alternativen zum klassischen Brautstraußwurf

Der Brautstraußwurf anders interpretiert.

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Der Brautstraußwurf: Das steckt hinter dem Brauch

Die Bedeutung des Brautstraußes geht weit über einen schönen Blumenstrauß hinaus. Seit Jahrhunderten gilt der Brautstrauß als Glücksbringer, und der Brauch des Brautstraußwurfs hat seinen Ursprung in dem Glauben, dass diejenige, die den Wurfstrauß fängt, als nächste heiraten wird. Deine glückliche Fängerin trägt damit ein Stück des Hochzeitsglücks der Braut in sich, eine schöne Vorstellung, die diesen Moment zu etwas ganz Besonderem macht. Ursprünglich war es sogar so, dass die Hochzeitsgäste versuchten, ein Stück des Brautkleides oder des Brautstraußes zu erhaschen, um sich ein Stück des Glücks zu sichern. Heute ist der Brautstraußwurf ein fröhlicher, witzig gemeinter Moment, bei dem alle Singles und unverheirateten Frauen ihr Glück versuchen dürfen.

Wer darf beim Brautstrauß fangen mitmachen?

Traditionell dürfen beim Brautstraußwurf alle unverheirateten Frauen und ledigen Gäste mitmachen, schließlich geht es darum, wer als nächste Braut heiraten wird. In der Praxis ist das auf vielen modernen Hochzeiten jedoch längst nicht mehr so streng gehandhabt. Viele Brautpaare laden einfach alle weiblichen Gäste ein, beim Werfen des Brautstraußes mitzumachen, unabhängig davon, ob sie verheiratet sind oder nicht, das ist aber ganz dir überlassen. Das macht den Moment inklusiver, ausgelassener und noch fröhlicher. Wichtig ist nur, dass alle Spaß haben und die Fängerin ihren Strauß mit einem Lächeln in Empfang nehmen kann.

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Der richtige Zeitpunkt zum Brautstrauß werfen

Der klassische Zeitpunkt für das Brautstraußwerfen ist gegen Ende der Hochzeitsfeier, wenn die Stimmung auf dem Höhepunkt ist und alle Gäste in ausgelassener Feierlaune sind. Viele Brautpaare wählen den Zeitpunkt kurz vor dem Abschied der Braut und des Bräutigams, damit der Brautstraußwurf als krönender Abschluss des Abends in Erinnerung bleibt. Alternativ kann der Wurf auch direkt nach der Trauung oder beim Übergang von der Zeremonie zur Hochzeitsfeier stattfinden – das hängt ganz von euren Vorstellungen und dem Ablauf eures Hochzeitstages ab.

Brautstrauß werfen auf der Hochzeit: So gelingt der perfekte Wurf

Damit der Brautstraußwurf auf deiner Hochzeit ein voller Erfolg wird, gibt es ein paar praktische Dinge zu beachten. Zunächst solltest du überlegen, ob du deinen eigentlichen Brautstrauß werfen möchtest oder ob du dir einen speziellen Wurfstrauß anfertigen lässt. Viele Bräute entscheiden sich dafür, ihren persönlichen Brautstrauß als Erinnerungsstück zu behalten und ihn als Accessoire oder Andenken aufzubewahren, in diesem Fall ist ein extra Wurfstrauß die bessere Wahl. Der Wurfstrauß kann dabei genauso schön gestaltet sein wie der eigentliche Strauß, muss aber nicht ganz so aufwendig sein. Wenn du deinen Brautstrauß werfen möchtest, stelle dich mit dem Rücken zu den Gästen und wirf den Strauß mit Schwung über deine Schulter, so entsteht die klassische, witzig aufgeregte Szene, die alle lieben. Achte darauf, dass genug Platz vorhanden ist, damit alle Fängerinnen eine faire Chance haben.

Brautstrauß behalten oder werfen? Die Entscheidung liegt bei dir

Eine Frage, die sich viele Bräute stellen, ist: Soll ich meinen Brautstrauß behalten oder werfen? Die Antwort ist ganz einfach: das liegt allein bei dir. Wenn dir dein Brautstrauß besonders am Herzen liegt, weil er aus deinen Lieblingsblumen besteht oder ein besonderes Erinnerungsstück ist, dann lass dir einfach einen separaten Wurfstrauß binden und überreiche diesen beim Brautstraußwurf. So kannst du beide Wünsche erfüllen: Du behältst deinen persönlichen Strauß als Andenken an deinen Hochzeitstag und schenkst gleichzeitig einer glücklichen Fängerin ein Stück Hochzeitsglück.

Kreative Alternativen zum klassischen Brautstraußwurf

Nicht jede Braut möchte den klassischen Brautstraußwurf, und das ist völlig in Ordnung. Es gibt tolle unkonventionelle Idee, die genauso viel Spaß machen und den Brauch auf moderne, individuelle Weise neu interpretieren. Eine schöne Idee ist es, den Strauß nicht zu werfen, sondern ihn einer besonderen Person zu überreichen – etwa der besten Freundin, der Trauzeugin oder einer Frau, die sich besonders über dieses Geschenk freuen würde. Eine andere originelle Alternative ist es, mehrere kleine Sträuße an alle ledigen Gäste zu verteilen, sodass nicht nur eine Person das Glück für sich beanspruchen kann. Auch das Strumpfband der Braut wird auf manchen Hochzeiten auf ähnliche Weise geworfen – diesmal von den ledigen männlichen Gästen gefangen. So wird aus dem Brautstraußwurf ein doppelter Hochzeitsspaß für alle Brautpaare und Gäste, der noch lange in Erinnerung bleibt.

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