Hochzeitsbräuche rund um die Brautschuhe. Wie der Hochzeitsbrauch dir Glück bringt
Viele Bräuche gibt es schon seit einer langen Zeit. So auch die Tradition des Pfennig im Schuh oder auch "Sixpence" genannt. Dieser Brauch bringt dir bei deiner Hochzeit finanzielles Glück, Wohlstand und eine sorglose Ehe.
Das Wichtigste auf einen Blick
Alter Hochzeitsbrauch: Der Pfennig im Brautschuh der Braut
Lerne alles über den bekannten Hochzeitsbrauch.
Erfahre mehrTeil der Tradition " Etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues"
Gilt die Münze im Schuh als etwas Altes?
Erfahre mehrDie Hochzeitsschuhe: mehr als nur ein modisches Accessoire
Erfahre weshalb die Wahl des passenden Schuhs so wichtig ist.
Erfahre mehrAlter Hochzeitsbrauch: Der Pfennig im Brautschuh der Braut
Als Braut hast du sicher schon von dem ein oder anderen Brauch gehört, der dir und deinem Bräutigam Glück bringen soll. Einer der bekanntesten und gleichzeitig charmantesten Bräuche ist der Pfennig im Brautpumps. Dieser alte Brauch hat seinen Ursprung in England und ist auch heute noch Teil vieler Hochzeitstraditionen. Traditionell wird ein Sixpence ,eine kleine englische Münze ,in den Schuh der Braut gelegt, bevor sie zur Trauung aufbricht. In Deutschland hat sich dieser Brauch mit dem Groschen etabliert, der symbolisch für Wohlstand, finanzielles Glück und eine gesicherte Zukunft als Brautpaar steht. Der Gedanke dahinter ist wunderschön: Du trägst beim Ja-Wort buchstäblich Glück unter deinen Füßen. Dieser Brauch soll böse Geister fernhalten und dafür sorgen, dass du und dein Bräutigam gespart und wohlhabend in euer neues Leben starten könnt. Gerade in einer Zeit, in der eine Hochzeit mit vielen Kosten verbunden ist, ist dieser symbolische Glücksbringer eine liebevolle Erinnerung daran, dass Wohlstand und eine sorglose Ehe möglich sind.
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Teil der Tradition " Etwas Altes, etwas Neues, etwas Geliehenes und etwas Blaues"
Der Pfennig im Brautschuh ist oft auch eng mit einer weiteren bekannten Hochzeitstradition verknüpft: „Something old, something new, something borrowed, something blue" – also etwas altes, etwas neues, etwas geliehenes und etwas blaues. Als Braut solltest du an deinem besonderen Tag all diese vier Elemente bei dir tragen, denn jedes einzelne davon symbolisiert etwas Bedeutungsvolles für deinen neuen Lebensabschnitt. Etwas Altes steht für die Verbindung zu deiner Familie und Vergangenheit, etwas Neues symbolisiert den Aufbruch in dein neues Leben als Brautpaar, etwas Geliehenes soll dir das Glück einer anderen glücklichen Ehe weitergeben, und etwas Blaues steht für Treue und Reinheit. Den Groschen kannst du dabei wunderbar als Teil von „etwas altem" in deinen Brautschuh legen, wenn die Münze schon seit Generationen in deiner Familie weitergegeben wird.
Die Hochzeitsschuhe: Mehr als nur ein modisches Accessoire
Deine Brautschuhe spielen an deinem Hochzeitstag eine ganz besondere Rolle, und das nicht nur modisch. Als zukünftige Braut weißt du, wie viel Überlegung in die Wahl der richtigen Hochzeitsschuhe fließt. Ob elegante Pumps, romantische Riemchensandalen oder bequeme Ballerinas: der Schuh muss nicht nur zum Brautkleid passen, sondern dich durch einen langen und aufregenden Tag tragen. Genau deshalb ist es so symbolträchtig, dass ausgerechnet der Brautschuh der Ort ist, an dem du dein Glücksbringer, das Geldstück, versteckst. Das Centstück liegt die ganze Zeit bei dir, trägt dich durch die Trauung, durch den ersten Tanz und durch die gesamte Hochzeitsfeier. Viele Bräute berichten, dass sie sich mit diesem kleinen Ritual besonders geborgen und beschützt fühlen. Der Brautschuh symbolisiert dabei weit mehr als Stil – er steht für deinen ersten Schritt in ein neues Leben als Brautpaar.
Wie du den Brauch für dich gestalten kannst.
Das Schöne an diesem Brauch ist, dass er sich ganz einfach und individuell umsetzen lässt. Du kannst ein altes Münzstück verwenden, das vielleicht schon deiner Mutter oder Großmutter bei ihrer Trauung Glück gebracht hat, so verbindest du Tradition mit einer persönlichen Geschichte und ehrst du die Frauen, die vor dir denselben Schritt gewagt haben.
Alternativ kannst du dir auch einen neuen Euro besorgen und ihn vor der Hochzeitsfeier mit einer kleinen Gravur oder einem besonderen Datum versehen lassen. Sparsamkeit und Reichtum symbolisiert er dabei in jedem Fall, denn der alte Brauch soll dir und deinem Bräutigam bescheren, dass ihr als Brautpaar stets sparsam und finanziell abgesichert durch euer gemeinsames Leben geht.
Manche Bräute nähen das Geldstück auch diskret in das Brautkleid ein oder binden es mit einem blauen Bändchen an den Brautstrauß, so erfüllst du gleich zwei Traditionen auf einmal.
Dein Bräutigam kann dir den Stück Münzgeld am Morgen der Trauung als liebevolle Geste überreichen, bevor der Brautschleier angelegt wird und der große Auftritt beginnt. Ein intimer Moment, den ihr beide nie vergessen werdet.
Fazit
Hochzeitsbräuche, die Braut und Bräutigam verbinden
Bräuche wie die Münze im Schuh sind weit mehr als nur Aberglaube. Sie schaffen Momente der Verbundenheit zwischen Braut und Bräutigam, zwischen den Generationen und zwischen Vergangenheit und Zukunft. Sie geben dir als Braut das Gefühl, dass du nicht allein bist an diesem Tag, dass die Liebe und die guten Wünsche aller, die dir nahestehen, dich begleiten. Böse Geister haben da schlicht keinen Platz. Ob du nun fest an die Wirkung der Münze glaubst oder ihn einfach als schönes Symbol trägst, dieser Brauch bringt dir Glück, Vermögen und Eheglück und die Gewissheit, dass du mit einem Lächeln und einem Herz voller Vorfreude in dein neues Leben als Teil eines Brautpaares startest. Und das ist letztendlich alles, was zählt.



