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Eingeriebene Fassung für Edelsteine – Zeitlose Eleganz und Sicherheit bei Schmuckstücken

Die eingeriebene Fassung gehört zu den elegantesten und praktischsten Arten von Fassungen in der Goldschmiedekunst und zeichnet sich durch ihre dezente, nahezu unsichtbare Optik aus. Bei dieser besonderen Art der Fassung werden Edelsteine direkt in das Schmuckstück eingesetzt, ohne dass eine eigene, sichtbare Fassung angefertigt wird. Stattdessen wird der Edelstein in eine Einbuchtung auf dem Schmuckstück platziert und das Metall um den Edelstein herum festgedrückt, wodurch der Stein sicher gehalten wird. Die eingeriebene Fassung eignet sich besonders für kleine Diamanten und andere geschliffene Steine, da sie diese nicht zu sehr verdeckt und gleichzeitig einen hohen Tragekomfort bietet. Besonders in Trauringen, Verlobungsringen und Memoire Ringen kommt diese Fassung bei Schmuckstücken häufig zum Einsatz, da die Edelsteine besonders geschützt sind und die glatte Oberfläche des Metalls für den Alltag ideal ist.

Das wichtigste auf einem Blick

Merkmale der eingeriebenen Fassung für Edelsteine und Diamanten 

Finde heraus, was die Fassung auszeichnet und was sie von anderen unterscheidet.

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Die Entstehungsgeschichte der eingeriebenen Fassung

Hier erfährst du, wie die eingeriebene Fassung entstanden ist und welche besondere Rolle sie in der Geschichte und Gestaltung von Schmuckstücken spielt.

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Wie kommt die eingeriebene Fassung am besten im Schmuck zur Geltung?

Lerne, wie man die eingeriebene Fassung am besten kombinieren .

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Vorzüge und Schwierigkeiten der Fassung

Dieser Abschnitt beleuchtet sowohl die Vorteile als auch die besonderen Herausforderungen der eingeriebenen Fassung.

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Merkmale der eingeriebenen Fassung für Edelsteine und Diamanten 

Die eingeriebene Fassung zeichnet sich dadurch aus, dass der zu fassende Edelstein direkt in das Schmuckstück eingelassen wird, ohne dass eine separate, sichtbare Fassung für Edelsteine verwendet wird. Diese besondere Art der Edelsteinfassung unterscheidet sich grundlegend von anderen bekannten. Fassungen wie der Krappenfassung, bei der der Diamant von sogenannten Krappen aus Edelmetall gehalten wird, oder der Zargenfassung, bei der ein durchgehender Metallrand die Rundiste des Edelsteins umschließt.

Das charakteristische Merkmal der eingeriebenen Fassung ist, dass die Steine in Einbuchtungen auf dem Schmuckstück eingesetzt werden. Zunächst muss eine Vertiefung in Form und Größe des Edelsteins im Schmuckstück angebracht werden. Der Edelstein wird dann in diese Vertiefung eingesetzt, und das umliegende Edelmetall wird an ihn festgepresst. Mit einem speziellen Werkzeug, dem sogenannten Anreiber, wird mit gleichmäßigem Druck und viel Gefühl die Kante der Metallauflage verrieben, sodass sich das Metall ein wenig über die Rundiste des Steines legt und diesen dadurch festhält.

Ein wesentlicher Unterschied zur Zargenfassung besteht darin, dass bei der eingeriebenen Fassung nur ein sehr schmaler Rand aus Edelmetall den Stein überlappt. Dies ist insbesondere bei kleinen Edelsteinen wichtig, da diese somit nicht zu sehr verdeckt werden und ihre volle Brillanz entfalten können. Die Krone der Steine ragt leicht über die Oberfläche des Edelmetalls heraus, wodurch ein gewisser Lichteinfall ermöglicht wird und der Edelstein trotz der kompakten Fassung funkeln kann.

Die eingeriebene Fassung eignet sich am besten für runde Steine, insbesondere für Diamanten im Brillantschliff, da bei diesem Schliff die Fassung besonders harmonisch wirkt und der Lichteinfall optimal genutzt wird. Mit entsprechend mehr Zeitaufwand können jedoch auch andersartige Schliffe wie der Ovalschliff oder der Prinzessschliff mit dieser Fasstechnik eingesetzt werden. Die eingeriebene Fassung eignet sich für fast alle Diamantschliffe, da sie den Edelstein umschließt und individuell für alle Schliffe angefertigt werden kann.

Ein charakteristisches Merkmal dieser Fassung ist die absolut glatte Oberfläche des Schmuckstücks. Anders als bei der Krappenfassung, bei der Krappen verwendet werden, die über den Ring hinausragen, oder bei der Zargenfassung, bei der ein sichtbarer Metallrand den Stein herum läuft, liegt bei der eingeriebenen Fassung der Edelstein bündig in der Oberfläche. Dies sorgt für einen hohen Tragekomfort und verhindert, dass der Schmuck an Kleidung oder anderen Gegenständen hängen bleibt.

Voraussetzung für das Gelingen dieser Fasstechnik ist die Verwendung eines dehnfähigen Metalls wie Gold oder Platin, die Auswahl von Steinen, die einen gewissen Druck aushalten können, und eine ganz exakt ausgearbeitete Metallauflage entsprechend der Größe des Steines. Der Edelstein darf auf keinen Fall zu viel Spiel in der Fassung haben, da er sonst nicht richtig befestigt werden kann und die Sicherheit des Steins gefährdet wäre.

Zusammengefasst:

Die eingeriebene Fassung (im Englischen oft als "Flush Setting" oder "Gypsy Setting" bezeichnet) heißt also so, weil das Edelmetall des Schmuckstücks tatsächlich mit einem speziellen Werkzeug, dem Fasserhammer oder einem Polierwerkzeug (Burnisher), buchstäblich über den Rand des Steins gerieben wird, um ihn sicher zu fixieren. Es wird also kein separater Rahmen (wie bei der Zargenfassung) oder Krappen verwendet, sondern das umgebende Material selbst.

Die Entstehungsgeschichte der eingeriebenen Fassung

Die eingeriebene Fassung gehört zu den traditionellen Techniken der Goldschmiedekunst, deren Ursprünge bis in die Antike zurückreichen. Bereits frühe Kulturen erkannten die Notwendigkeit, Edelsteine sicher in Schmuckstücken zu befestigen, und entwickelten verschiedene Arten von Fassungen. Die Zargenfassung zählt zu den ältesten Fassungen überhaupt und wurde bereits von den alten Ägyptern und Römern verwendet, um kostbare Steine in Ringe, Anhänger und andere Schmuckstücke einzufassen.

Die eingeriebene Fassung entwickelte sich als eine Weiterentwicklung dieser frühen Fasstechniken und wurde besonders in der Renaissance populär, als Goldschmiede begannen, nach Methoden zu suchen, die sowohl ästhetisch ansprechend als auch praktisch waren. Die Technik des Einreibens ermöglichte es, Edelsteine dezent und sicher in Schmuckstücken zu befestigen, ohne dass sichtbare Metallstrukturen die Optik des Steins beeinträchtigten.

Im Laufe der Jahrhunderte wurde die eingeriebene Fassung kontinuierlich verfeinert. Besonders im 18. und 19. Jahrhundert, als die Nachfrage nach filigranem, tragbarem Schmuck stieg, gewann diese Art der Fassung an Bedeutung. Goldschmiede entwickelten spezialisierte Werkzeuge wie den Anreiber, mit dem das Metall präzise über die Rundiste des Edelsteins gerieben werden konnte. Diese Technik erforderte höchste Handwerkskunst und ein ausgezeichnetes Gefühl für das Material, da zu viel Druck den Stein beschädigen, zu wenig Druck ihn jedoch nicht sicher halten konnte.

Mit der Entwicklung moderner Schmuckdesigns im 20. Jahrhundert erlebte die eingeriebene Fassung eine Renaissance. Besonders bei Trauringen und Verlobungsringen wurde diese Fasstechnik zur bevorzugten Wahl, da sie einen hohen Tragekomfort bot und die Edelsteine besonders geschützt waren. Die glatte Oberfläche des Rings verhinderte, dass der Schmuck an Kleidung hängen blieb oder sich abnutzte, was die eingeriebene Fassung ideal für den täglichen Gebrauch machte.

Heute gehört die eingeriebene Fassung zu den beliebtesten Fassungen bei modernen Schmuckstücken, insbesondere bei Designs und Fassungen, die Wert auf Schlichtheit, Eleganz und Funktionalität legen. Sie wird häufig bei Memoire Ringen verwendet, bei denen mehrere kleine Diamanten entlang der Ringschiene eingesetzt sind, sowie bei Bandringen und anderen Schmuckstücken, die täglich getragen werden. Die Technik des Einreibens hat sich über Jahrhunderte hinweg bewährt und verbindet traditionelle Handwerkskunst mit zeitgemäßem Design.

Wie kommt die eingeriebene Fassung am besten im Schmuck zur Geltung?

Die eingeriebene Fassung kommt besonders bei Schmuckstücken zur Geltung, die täglich getragen werden und einen hohen Tragekomfort erfordern. Trauringe und Eheringe sind die klassischen Anwendungsbereiche für diese Art der Fassung, da sie hier ihre Stärken voll ausspielen kann: Die glatte Oberfläche des Rings verhindert, dass der Schmuck an Kleidung oder anderen Gegenständen hängen bleibt, und die Edelsteine sind durch die Fassung besonders geschützt. In Trauringen werden häufig mehrere kleine Diamanten entlang der Ringschiene eingerieben, was dem Ring eine elegante, zurückhaltende Optik verleiht und gleichzeitig für einen dezenten Glanz sorgt. Auch in Verlobungsringen wird die eingeriebene Fassung gerne verwendet, insbesondere bei Designs, die Wert auf Schlichtheit und Eleganz legen. Beispielsweise kann die eingeriebene Fassung für kleinere Begleitsteine entlang der Ringschiene verwendet werden. Diese Anordnung der Edelsteine schafft einen harmonischen Gesamteindruck und betont den Hauptstein, ohne ihn zu überladen.

Besonders beliebt ist die eingeriebene Fassung bei Memoire Ringen, bei denen zahlreiche kleine Diamanten rundum die Ringschiene gesetzt sind. Diese Art der Anordnung symbolisiert die Unendlichkeit der Liebe und erfreut sich großer Beliebtheit als Geschenk zu besonderen Anlässen wie Hochzeitstagen oder Geburten. Zudem eignet sie sich auch hervorragend für Bandringe, eine beliebte Variante von modernen Ringen, bei denen die gesamte Ringschiene mit kleineren Steinen besetzt ist. Diese Ringe zeichnen sich durch ihre zeitgemäße, minimalistische Ästhetik aus und sind ideal für den Alltag. Die glatte Oberfläche und die sichere Einfassung der Steine machen Bandringe mit eingeriebener Fassung zu einem praktischen und gleichzeitig eleganten Schmuckstück.

Zum Ring

In Kombination mit anderen Arten von Fassungen kann die eingeriebene Fassung ebenfalls wirkungsvoll eingesetzt werden. Ein beliebtes Design ist beispielsweise ein Ring, bei dem der Hauptstein in einer Krappenfassung gesetzt ist – wobei drei bis sechs Krappen den Stein sicher halten – und kleinere Begleitsteine entlang der Ringschiene eingerieben sind. Diese Kombination unterschiedlicher Fassungen schafft einen interessanten visuellen Kontrast und betont sowohl den Hauptstein als auch die Begleitsteine optimal.

Bei der Wahl des Metalls harmoniert die eingeriebene Fassung sowohl mit Weißgold und Platin als auch mit Gelbgold und Roségold. Platin ist besonders beliebt für diese Art der Fassung, da es ein sehr dehnfähiges und gleichzeitig stabiles Metall ist, das sich hervorragend für die Technik des Einreibens eignet. Weißgold bietet eine ähnliche Optik zu einem günstigeren Preis und ist ebenfalls sehr gut geeignet. Gelbgold und Roségold verleihen dem Schmuckstück einen warmen, klassischen Charakter und sind ideal für alle, die einen traditionelleren Look bevorzugen.

Wichtig ist bei allen Schmuckstücken mit eingeriebener Fassung, dass die Proportionen stimmen und die Anordnung der Edelsteine harmonisch wirkt. Bei Ringen mit mehreren eingeriebenen Steinen sollten diese gleichmäßig verteilt sein und einen ausgewogenen Gesamteindruck erzeugen. Die Fassung sollte so ausgeführt sein, dass die Steine leicht über die Oberfläche des Metalls herausragen und funkeln können, ohne dass zu viel Metall die Sicht auf die Edelsteine verdeckt.

Vorzüge und Schwierigkeiten der Fassung

Die eingeriebene Fassung eine der praktischsten und beliebtesten Fassungen bei Schmuckstücken machen. Der größte Vorteil liegt in der außergewöhnlichen Sicherheit: Bei der eingeriebenen Fassung wird der Stein direkt in das Schmuckstück eingelassen und das Metall um den Edelstein herum festgedrückt, wodurch der Edelstein äußerst sicher gehalten wird. Anders als bei der Krappenfassung, bei der Krappen verwendet werden, die im Laufe der Zeit lockern oder abbrechen können, ist der Edelstein bei der eingeriebenen Fassung vollständig vom Metall umschlossen und vor Stößen und Beschädigungen geschützt. Diese Edelsteine sind besonders geschützt vor äußeren Einflüssen und eignen sich daher ideal für Schmuckstücke, die täglich getragen werden. Ein weiterer bedeutender Vorteil ist der hohe Tragekomfort. Die eingeriebene Fassung bietet eine absolut glatte Oberfläche des Metalls, da keine Krappen oder andere erhöhte Metallelemente über das Schmuckstück hinausragen. Dies verhindert, dass der Ring an Kleidung, Haaren oder anderen Gegenständen hängen bleibt, und macht die Fassung besonders angenehm zu tragen. Gerade für Trauringe und Verlobungsringe, die täglich getragen werden, ist dieser Aspekt von großer Bedeutung. Die glatte Oberfläche sorgt auch dafür, dass sich Schmutz und Ablagerungen weniger leicht festsetzen können, was die Pflege des Schmuckstücks erleichtert. Die eingeriebene Fassung eignet sich besonders für kleine Diamanten und andere kleine Edelsteine, da nur ein sehr schmaler Rand aus Edelmetall den Stein überlappt. Dies ist bei kleineren Steinen besonders wichtig, da eine zu breite Fassung den Stein verdecken und seine Wirkung mindern würde. Bei der eingeriebenen Fassung bleiben die Edelsteine gut sichtbar und kommen in ihrer vollen Schönheit zur Geltung, ohne dass zu viel Metall die Optik dominiert. Ein weiterer Vorteil ist die Vielseitigkeit der eingeriebenen Fassung. Diese Art der Fassung eignet sich für verschiedene Arten von Edelsteinen und unterschiedliche Schliffe. Während sie besonders häufig bei runden Steinen und Diamanten im Brillantschliff verwendet wird, kann sie mit entsprechendem Aufwand auch bei anderen Schliffformen eingesetzt werden. Die Fassung kann individuell für jeden Stein angefertigt werden, was sie zu einer flexiblen Lösung für unterschiedliche Designs macht.

Dennoch hat die eingeriebene Fassung auch einige Nachteile, die bei der Wahl der richtigen Fassung für Edelsteine berücksichtigt werden sollten. Ein Nachteil ist der höhere handwerkliche Aufwand im Vergleich zu anderen Fassungen. Das Einreiben erfordert höchste Präzision und Erfahrung seitens des Goldschmieds, da die Vertiefung exakt in Form und Größe des Edelsteins angefertigt werden muss. Ist die Einbuchtung zu groß, sitzt der Stein nicht fest genug; ist sie zu klein, kann der Stein beschädigt werden oder lässt sich gar nicht erst einsetzen. Diese Präzisionsarbeit macht die eingeriebene Fassung tendenziell teurer als einfachere Fassungen wie die Krappenfassung. Außerdem ist der Lichteinfall eingeschränkter ist als bei der Krappenfassung oder der Zargenfassung. Bei der eingeriebenen Fassung ist die Unterseite des Steins vom Metall umgeben, was den Lichteinfall reduziert. Dies kann besonders bei größeren Steinen die Brillanz und das Funkeln des Edelsteins beeinträchtigen. Für kleinere Steine ist dieser Effekt jedoch weniger ausgeprägt, weshalb die eingeriebene Fassung sich am besten für kleine Diamanten eignet. Zudem ist es bei dieser Fassung schwieriger, den Edelstein später auszutauschen oder zu entfernen, da er fest in das Schmuckstück eingelassen ist. Dies sollte bei der Planung des Schmuckstücks berücksichtigt werden.

Tipp:

Sicherheit vs. Brillanz: Wenn der Stein viel aushalten muss (z. B. bei einem Alltagsring), wähle also eine Zargenfassung (Fassung umschließt den Stein vollständig) oder eine eingeriebene Fassung. Diese bieten maximale Sicherheit und Schutz für den Stein, auch wenn sie etwas weniger Licht durchlassen als die filigrane Krappenfassung.

Häufig gestellte Fragen

Eine eingeriebene Fassung (auch Eingeriebene Fassung oder Rub-Over Setting) ist eine Fassart, bei der der Edelstein in eine zuvor gebohrte Vertiefung im Metall eingesetzt und anschließend mit dem umliegenden Metall „eingerieben“ bzw. darüber geschoben wird, sodass er bündig und glatt im Schmuckstück sitzt.

Sie ist besonders sicher, da der Edelstein vollständig vom Metall umschlossen wird. Dadurch ist die Fassung alltagstauglich, schützt den Stein gut vor Stößen und bleibt sehr glatt, was sie ideal für Eheringe oder Schmuck für den täglichen Gebrauch macht.

Sie eignet sich besonders gut für harte Edelsteine wie Diamanten, Rubine und Saphire. Weichere Edelsteine können ebenfalls eingefasst werden, müssen aber besonders vorsichtig behandelt werden, da beim Einreiben Druck entsteht.

Ja, da der Edelstein von einem durchgehenden Metallrand umschlossen wird, wirkt er optisch etwas kleiner als in Fassungen mit mehr Lichteinfall, etwa der Krappenfassung.

Größenänderungen von Ringen oder spätere Reparaturen können schwieriger sein, da der Stein fest in das Metall eingearbeitet ist. Ein erfahrener Edelsteinfasser oder Goldschmied ist deshalb besonders wichtig.

Fazit: Die Waage zwischen Eleganz und Praktikabilität

Die eingeriebene Fassung ist eine außergewöhnlich praktische und elegante Art der Fassung, die Sicherheit, Tragekomfort und zeitlose Ästhetik miteinander verbindet. Diese traditionelle Technik der Goldschmiedekunst zeichnet sich dadurch aus, dass der Edelstein direkt in das Schmuckstück eingesetzt wird und das Metall um den Edelstein herum festgedrückt wird, wodurch eine absolut glatte Oberfläche entsteht. Die eingeriebene Fassung eignet sich besonders für kleine Diamanten und geschliffene Steine und bietet einen hohen Schutz vor Beschädigungen, was sie zur idealen Wahl für Schmuckstücke macht, die täglich getragen werden. Wer sich für Schmuckstücke mit eingeriebener Fassung entscheidet, sollte auf höchste handwerkliche Qualität achten. Die Einbuchtungen auf dem Schmuckstück müssen exakt in Form und Größe des Edelsteins gearbeitet sein, damit dass der Edelstein sicher sitzt und gleichzeitig optimal zur Geltung kommt. Mit der richtigen Ausführung und Pflege ist die eingeriebene Fassung eine langlebige, elegante Lösung, die traditionelle Handwerkskunst mit zeitgemäßem Design vereint. Die eingeriebene Fassung ist mehr als nur eine Methode zum Einfassen von Edelsteinen – sie ist ein Statement für alle, die Wert auf Schlichtheit, Sicherheit und dezente Eleganz legen. Ob in klassischen Designs oder in modernen Interpretationen – die eingeriebene Fassung bleibt eine der beliebtesten Fassungen und wird auch in Zukunft ihren festen Platz in der Welt des hochwertigen Schmucks behaupten.