Die Pavé Fassung – zeitloses Funkeln der Diamanten im Diamantring
Möchtest du mit stilvollem, aber nicht aufdringlichem Schmuck Akzente setzen? Die Pavéfassung ist perfekt für alle, die Feinheit, Eleganz und funkelnde Raffinesse in einem Schmuckstück vereinen möchten. Pavéfassung – oft auch als Pavé oder Pavé-Stil bezeichnet, gehört zu einer sehr begehrten Fassungsart in hochwertigem Schmuck. Der Begriff leitet sich vom französischen Wort „pavé“ ab, was „gepflastert“ bedeutet. Genau dieses Bild spiegelt sich in einem Ring, einer Halskette oder einem Diamantring wider, der mit vielen kleinen Diamanten dicht an dicht besetzt ist. Die winzigen, symmetrisch angeordneten Edelsteine erzeugen eine schimmernde Oberfläche, die jedes Schmuckstück in ein glitzerndes Highlight verwandelt. Besonders bei Verlobungsringen, Trauringen und modernen Designs hat sich diese Fassung zu einem echten Klassiker entwickelt.
Das Wichtigste auf einen Blick
Merkmale der Pavéfassung - Die stilvolle Fassung für kleine Diamanten
Finde heraus, welche Eigenschaften die Pavéfassung ausmachen.
Erfahre mehrGeschichte & Entstehung der Pavé Fassung
Erfahre, wo und wie die Fassung entstanden ist.
Erfahre mehrVor- und Nachteile der Pavé-Fassung für Ringe oder andere Schmuckstücke
Entdecke, was für und was gegen die Wahl zur Pavéfassung spricht.
Erfahre mehrWie die Pavéfassung im Schmuck am besten zur Geltung kommt
Finde heraus, in welcher Form die Pavé Fassung zu dir und deinem Schmuckstück am besten passt.
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Merkmale der Pavéfassung - Die stilvolle Fassung für kleine Diamanten
Die Pavéfassung zeichnet sich dadurch aus, dass viele kleine Edelsteine, meist runde Diamanten im Brillantschliff eng beieinander liegen und durch feine Metallzinken, Körner oder Kügelchen gehalten werden. Diese winzigen Metallpunkte fixieren jeden Stein so, dass möglichst wenig Edelmetall sichtbar bleibt und die Brillanz optimal zur Geltung kommt. Die Oberfläche wirkt dadurch wie eine Diamantkruste, die das Licht aus allen Richtungen einfängt. Die oberste Ebene des Schmuckstücks ist typischerweise fast vollständig mit Edelsteinen bedeckt, wodurch das Licht besonders intensiv reflektiert wird. Die winzigen Körner oder Zink, die bewirken, dass umliegendes Metall kaum zu sehen ist, bildet einen wichtigen Vorteil gegenüber massiveren Fassungen wie der Zargenfassung oder Kanalfassung. Ein weiteres zentrales Merkmal ist die gleichmäßige und symmetrische Anordnung der kleinen Edelsteine. Jeder Diamant sitzt präzise in einer eigenen Vertiefung und wird sorgfältig fixiert, sodass die glatte, harmonische und funkelnde Oberfläche entsteht. Diese regelmäßige Struktur erinnert an ein feines, glitzerndes Steinpflaster, das dem Schmuckstück seinen charakteristischen Pavé-Look verleiht. Je mehr Diamanten verwendet werden, desto intensiver wirkt dieser Effekt. Diamanten in einer Pavéfassung sind in der Regel sehr klein, da sie dicht an dicht gesetzt werden. Meist besitzen sie zwischen 0,005 und 0,02 Karat pro Stein. In besonders feinen Micropavé-Fassungen können die Diamanten sogar nur 0,001 bis 0,005 Karat haben. Bei etwas auffälligeren Pavédesigns werden vereinzelt auch Steine bis 0,03 oder 0,05 Karat verwendet, was jedoch eher selten vorkommt. Die kleinen Karatgrößen ermöglichen den typischen Pavé-Look.
Oft wird die Pavéfassung auf Weißgold, Gelbgold oder Platin gefertigt, wobei die Wahl des Metalls den Stil des Schmuckstücks und den Gesamteindruck beeinflusst. Sie eignet sich für Ringfassungen, Trauringe, Diamantringe, Anhänger und sogar Armbänder. Viele Kollektionen kombinierten Pavé-Elemente mit einem großen zentralen Diamanten in Krappenfassung oder eingesetzter Zargenfassung, um das Funkeln zusätzlich zu verstärken.
Geschichte & Entstehung der Pavé Fassung
Die Pavéfassung hat ihre Wurzeln in der europäischen Schmuckkunst des 18. und frühen 19. Jahrhunderts, insbesondere in Frankreich, wo auch der Begriff französische „pavé“ entstand. Damals begannen Goldschmiede, viele kleine Diamanten so dicht nebeneinander zu setzen, dass der Ring wirkte, als wenn ihn eine glitzernde Steinpflasterung überzog. Diese Technik wurde zunächst vor allem in aristokratischen Schmuckstücken genutzt, um luxuriöse Oberflächen zu schaffen, ohne ausschließlich große und sehr kostspielige Diamanten verwenden zu müssen.
Im Verlauf des 19. Jahrhunderts, besonders in der Belle Époque und der Art-Déco-Ära, entwickelte sich die Pavéfassung weiter. Fortschritte in der Metallverarbeitung ermöglichten es den Juwelieren, winzigere Körner und Zinken zu formen und dadurch noch feinere Muster und extrem filigrane Pavéflächen herzustellen. Schmuckhäuser in Paris, Antwerpen und später New York machten diese Fassung international populär.
Seit dem 20. Jahrhundert ist die Pavéfassung fest in der modernen Schmuckkunst verankert, vor allem bei Verlobungsringen, Eheringen und Diamantschmuck mit betont funkelnden Oberflächen. Heute wird sie durch präzisere Werkzeuge und Mikroskop-Arbeitstechnik raffinierter umgesetzt als je zuvor.
Vor- und Nachteile der Pavé-Fassung für Ringe oder andere Schmuckstücke
Ein Nachteil kann sein, dass die winzigen Steine – je nach Verarbeitung – eher lose werden können als ein einzelner großer Stein. Qualitativ hochwertige Pavéfassungen reduzieren dieses Risiko jedoch deutlich. Außerdem muss bei der Ringgröße Vorsicht geboten sein: Größere Anpassungen können die Stabilität der Körner beeinflussen.
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Wie die Pavéfassung im Schmuck am besten zur Geltung kommt
Bei Schmuckstücken, die einen modernen, stilvollen und gleichzeitig klassischen Charakter ausstrahlen sollen, ist die Pavéfassung eine exzellente Wahl.
Zudem eignet sie sich hervorragend für Smaragde, kleinere Edelsteine oder Verzierungen, bei denen eine durchgehende, glitzernde Fläche gewünscht ist. Durch die symmetrische Anordnung wirkt der Pavé-Stil besonders edel und lässt sich gut mit anderen Fassungsarten kombinieren.
Schon gewusst?
Die winzigen Metallpunkte zwischen den Diamanten werden absichtlich so poliert, dass sie Licht reflektieren und dadurch die optische Täuschung erzeugen, die den Ring noch dichter mit Diamanten besetzt aussehen lässt, als er tatsächlich ist. Es ist ein Trick des Fassers, der Metall in scheinbare Steine verwandelt!
Häufig gestellte Fragen
Eine Pavéfassung ist eine Fassungsart, bei der viele kleine Diamanten oder Edelsteine dicht an dicht gesetzt und mit winzigen Metallkörnern fixiert werden, sodass eine funkelnde, „gepflasterte“ Oberfläche entsteht.
Der Begriff stammt vom französischen Wort „pavé“, das „gepflastert“ bedeutet – die Diamanten wirken wie ein glitzerndes Pflaster aus kleinen Steinen.
Bei hochwertiger Verarbeitung ja. Die kleinen Edelsteine werden durch feine Körner oder Zinken sicher gehalten. Bei minderwertiger Verarbeitung können Steine jedoch leichter verloren gehen.
Am häufigsten werden Weißgold, Gelbgold, Roségold und Platin verwendet. Besonders Weißgold und Platin verstärken das Funkeln, da sie optisch kaum zwischen den Steinen sichtbar sind.
Meist runde Diamanten im Brillantschliff, da sie das Licht optimal reflektieren. Auch kleine Edelsteine oder Farbedelsteine können verarbeitet werden
Bei hochwertigen Fassungen selten. Billige oder schlecht gearbeitete Fassungen sind anfälliger. Regelmäßige Kontrolle beim Juwelier wird empfohlen.
Fazit: Erweitere deine Kollektion mit einer außergewöhnlichen Fassung für Edelstein & Diamant
Die Pavéfassung ist eine der elegantesten und beliebtesten Fassungsarten in der Welt des hochwertigen Schmucks. Sie ermöglicht es, viele kleine Diamanten so eingefasst zu präsentieren, dass sie ein intensives, schimmerndes Funkeln entstehen lassen – perfekt für Verlobungsringe, Trauringe und moderne Schmuckstücke. Dank ihrer Vielseitigkeit, ihrer glamourösen Ästhetik und der Möglichkeit, auch mit kleineren Edelsteinen eine große Wirkung zu erzielen, zählt die Pavéfassung zu den absoluten Klassikern der Schmuckwelt.
Ob als zarte Akzentlinie, opulenter Besatz oder in Kombination mit großen Diamanten: Eine Pavéfassung verleiht jedem Schmuckstück eine luxuriöse, stilvolle und brillante Ausstrahlung.
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